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Masters WM 2009
24h Weltrekord Damen 2010/2012

Laufberichte


Junioren Weltmeisterschaft in Moncton (CAN) vom 19.Juli bis 25.Juli 2010
Die erfolgreichsten Junioren Weltmeisterschaften eines ÖLV Teams konnten unsere jungen Athletinnen und Athleten unter der Leitung des ÖLV Teamleiters Christian Röhrling in Moncton (CAN) erzielen.
Neuen ÖLV U20 Rekord erkämpfte:
Jennifer WENTH (SVS) / 3000 m / 9:09:20 min
Lukas WEISSHAIDINGER (ÖTB OÖ) / Kugelstoß / 19,03 m

Resultate des ÖLV Teams bei der U20 WM in Moncton im Überblick:

6. Platz Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ) Kugelstoß 19,03m (ÖLV U20 Rekord)
7. Platz Jennifer Wenth (SVS) 3000m 9:09,20 Minuten (ÖLV U20 Rekord)
7. Platz Marina Kraushofer (SVS) Weitsprung 6,04 m
9. Platz Jennifer Wenth (SVS) 1500m 4:22,39 min
16. Platz Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) Stabhochsprung 3,85m
16. Platz Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ) Diskuswurf 55,33m
28. Platz Lisa Egarter (Union Raika Lienz) Hochsprung 1,74m

Foto: Christian Röhrling
Masters Europameisterschaft in Nyíregyháza (HUN) vom 15. bis 24. Juli 2010
Mit einer großen Abordnung, waren unsere Österreichischen Masters Athletinnen und Athleten bei der Leichtathletik Masters Europameisterschaft in Ungarn vertreten. Mit 51 Medaillen kamen unsere Österreicher nach Hause.
Zu diesen Spitzen Erfolgen kann man nur herzlichst GRATULIEREN !!
GOLD:
MAIER Marianne Weit W65
MAIER Marianne Siebenkampf W65
MAIER Marianne Kugel W65
MAIER Marianne 80 Hürden W65
GASSENBAUER Gottfried Hammer M50
VIERTBAUER Heimo Gewichtwurf M65
VIERTBAUER Heimo Hammer M65
REIDINGER Walter Diskus M85
REIDINGER Walter Fünfkampf M85
STOPPEL Albert Weit M80
STOPPEL Albert Drei M80
WERTHNER Georg Drei M50
KREINER Herbert 100 Hürden M50
KASTENBERGER Franz Gewichtwurf M50
RUESS Georg Marathon M40

SILBER:
MAIER Marianne Hoch W65
WLADIKA Jacquelina 80 Hürden W65
WLADIKA Jacquelina Drei W65
WLADIKA Jacquelina Weit W65
ZEH Florian 1500m M40
HIRSCHMUGL Dietmar 20km Gehen M40
ANDRECS Hermann Stabhoch M75
ANDRECS Katharina 5000m Gehen W75
ANDRECS Katharina 10km Gehen W75
REIDINGER Walter Kugel M85
REIDINGER Walter Speer M85
STOPPEL Albert 80 Hürden M80
STOPPEL Albert 200 Hürden M80
STOPPEL Albert Hoch M80
STOPPEL Albert Fünfkampf M80
NIESTELBERGER Ludwig 5000m Gehen M60
HOSER Christian Zehnkampf M40
HOFER Michael Hammer M35
HOFER Michael Gewichtweit M35
PICHLER Anita 5000m W50
PICHLER Anita 1500m W50
HOHL Franz 200m M60
HOHL Franz 100m M60
SCHADEN Renate 200m Hürden W70
SCHADEN Renate Fünfkampf W70
SIEGELE Johann 20km Gehen M60

BRONZE:
WLADIKA Jacquelina 100m W65
WLADIKA Jacquelina Siebenkampf W65
ZEH Florian 800m M40
EHN Gabriela Hammer W50
HOEDL Norbert 400m Hürden M35
VIERTBAUER Heimo Werferfünfkampf M65
REIDINGER Walter Hoch M85
HOLLAUF Franz Weit M45
WERTHNER Georg Weit M50
MANNSCHAFT GEHEN 20 Km - M35-M40
Am 26. und 27. Juni fanden in Feldkirch-Gisingen die ÖM U16 statt
Wieder sorgte eine Fehlentscheidung eines Kampfrichters zur Disqualifikation einer jungen Athletin. Einigen der Kampfrichter fehlt es absolut an dem gewissen Fingerspitzengefühl. Die Motivation der jungen Athletin ist natürlich am Nullpunkt angelangt. Kann man junge Menschen, durch solche Fehlentscheidungen für den Laufsport und den Sport überhaupt gewinnen ?
Nik Nedwed

Bericht geschrieben von: Thomas Mauerhofer:
Für den HLA starteten Mona Gesslbauer über 1.000m und 300m sowie Marion Fink über 3.000m. Aufgrund von berechtigten Medaillenchancen bei allen Starts nahmen die Beiden inkl. Betreuerstab die weite Reise nach Voralberg auf sich. Die lange Anreise (insgesamt 9 Stunden!) war es auch die eine Spitzenplatzierung von Mona über 1.000m verhinderte. Mit schweren Beinen schaffte die steirische Meisterin über 800m aber trotzdem noch den 13. Rang in einem sehr stark besetzen Rennen.
Zu einem Eklat kam es am Sonntag: Nachdem Marion über die 3.000m eine Superleistung bot und als 5. ins Ziel lief, wurde sie 20 Minuten später disqualifiziert! Grund dafür war eine - nach Einschätzung vieler vor Ort anwesenden Betreuer und Athleten - krasse Fehlentscheidung eines Kampfrichters. Lt. diesem hat Marion die innere weiße Linie mehrmals übertreten, was lt. Reglement verboten ist. Ein sofort eingeleiteter mündlicher Einspruch wurde ebenso wie der darauffolgende schriftliche Einspruch abgelehnt. Obwohl wir mittels Video alle Anschuldigungen zurückweisen konnten blieb es bei der Entscheidung, da Videos als Beweismittel nicht zulässig sind!?

Von diesem Vorfall schwer schockiert war es für Mona natürlich nicht leicht sich auf die abschließenden 300m zu konzentrieren. Nach einer starken Leistung und Verbesserung der persönlichen Bestzeit erkämpfte Mona den ausgezeichneten 11. Platz

Fotos: Nik Nedwed
Mitteilung über die Streckenlänge beim Linz Marathon am 11. April 2010
Mitteilung vom 15.Juni 2010 - ÖLV HP

Die Distanz bei der neunten Auflage des Linz Marathons am 11. April 2010 hat nicht die erforderlichen 42,195 Kilometer betragen, sondern war um 201,56 Meter zu kurz. Dies hat eine ÖLV-Schiedskommission nach Hinweis von Mag. Rainer Soos, der mit A-Lizenz der AIMS (Association of International Marathons and Distance Races) die Strecke in Linz vermessen hat, festgestellt und entsprechende Konsequenzen beschlossen. Dem gingen u.a. Konsultationen mit Ewald Tröbinger (Organisator des Linz Marathons), Hugh Jones (AIMS-Generalsekretär) und Sean Wallace-Jones (Straßenlaufreferent des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF) voraus.

Korrekt vermessen, aber ein Abschnitt fehlte
Der Kurs des Linz Marathons wurde von Mag. Rainer Soos zwar den Richtlinien entsprechend vermessen, beim Rennen am 11. April fehlte jedoch eine Schleife am Wendepunkt in Steyregg. Organisator Ewald Tröbinger wies darauf hin, dass dieser Abschnitt aus Sicherheitsgründen verkehrspolizeilich nicht genehmigt wurde. Die dadurch fehlende Streckenlänge von 201,56 Metern hätte an anderer Stelle des Kurses eingefügt werden müssen. Dies ist jedoch nicht erfolgt. Tröbinger habe noch vor der Veranstaltung eine digitale Messung der verkürzten Strecke veranlasst und dabei nur minimale Abweichungen zur geforderten Distanz festgestellt.

Nur weltweit angewandte AIMS-Methode gültig
Um einheitliche Standards garantieren zu können, werden alle internationalen Marathons und Straßenläufe nach der gleichen Methode vermessen. Dabei wird auf einem Fahrrad mit einem sogenannten „Jones-Counter“ der Marathonkurs auf der für Läufer kürzestmöglichen Route abgefahren. Um eine Mindestlänge von 42,195 Kilometer garantieren zu können, wird danach noch 1 Promille der vermessenen Distanz – also gut 42 Meter – angefügt. Die Anwendung anderer Methoden hat nur informellen Charakter und kann die unabhängige und weltweit in gleicher Weise angewandte AIMS-Vermessung nicht widerlegen oder ersetzen.

Leistungen nicht für Rekorde oder Bestenlisten tauglich
Die in Linz am 11. April 2010 erzielten Zeiten können somit leider nicht in Rekord- oder Bestenlisten aufgenommen werden oder als korrekte Zeiten gelten, sondern werden mit dem Vermerk einer zu kurzen Strecke versehen. Dies betrifft alle Teilnehmer am Marathonbewerb, nicht jedoch die Teilnehmer am Halbmarathon, da dieser Lauf auf einer anderen Strecke geführt wurde.

EM-Team für Barcelona nicht beeinflusst
Durch die Diskrepanz zwischen vermessener und belaufener Strecke können u.a. die Zeiten von Christian Pflügl (2:16:58) und Florian Prüller (2:20:52) nicht in den österreichischen und internationalen Bestenlisten geführt werden. Beide haben mit diesen Leistungen in Linz das ÖLV-Teamlimit für den Europameisterschaftsmarathon erbracht. Auf die bereits ausgesprochene Nominierung dieser Athleten für die EM in Barcelona hat die zu kurze Strecke jedoch keine Auswirkung. Zum einen ist von „European Athletics“ kein Marathonlimit („Entry Standard“) vorgegeben. Zum anderen hätten die beiden, selbst wenn man eine Minute zu ihren gestoppten Zeiten addiert, immer noch die ÖLV-Vorgabe zur Qualifikation erfüllt. Für die Nominierung eines ÖLV-Marathonteams mussten vier Athleten eine Durchschnittszeit von zumindest 2:18 Stunden erreichen. Gemeinsam mit Günther Weidlinger (2:10:47) und Markus Hohenwarter (2:18:47) haben Pflügl und Prüller eine entsprechende Leistung erbracht.

Linz kein WM-Qualifikationsmarathon mehr
Mag. Rainer Soos und der ÖLV haben die Vorkommnisse auch den Verbänden IAAF und AIMS mitgeteilt. Als Konsequenz wurde dem Linz Marathon der internationale Status als Qualifikationsmarathon für die Weltmeisterschaften in Daegu 2011 aberkannt.


Mitglieder der ÖLV-Kommission zum Linz Marathon waren:
Siegbert GLASER, ÖLV Vizepräsident „Regelwesen“
Josef SUMMERER, ÖLV Kampfrichterreferent
Herwig GRÜNSTEIDL, ÖLV Wettkampfsportwart
Karl BAUER, ÖLV Beobachter Linz Marathon 2010
Hannes GRUBER, ÖLV Sportdirektor

Text: Andreas Maier ÖLV | 15.6.2010
SALZBURG AMREF MARATHON - SALZBURGER LANDESMEISTERSCHAFTEN 2010
SALZBURG AMREF MARATHON - SALZBURGER LANDESMEISTERSCHAFTEN
ÄNDERUNG DES ERGEBNISSES

Ilse Wieshuber (Running + Event Club Salzburg) 2:55:46 wurde nachträglich auf Grund einer unerlaubten Verpflegszunahme ausserhalb der offiziellen Labestationen vom Wettkampfrichterkomitee disqualifiziert!

Die Ergebnisse der Landesmeisterschaft:
Damenwertung
1. Platz Dr. Sabine Hofer (LAC Trinkhanf Salzburg) 2:53:54
2. Platz Claudia Kaiser (LC Saalfelden) 3:18:08

Meine persönliche Meinung zu dieser Entscheidung:
Der Salzburger Vizemeistertitel wurde Ilse Wieshuber aberkannt, aber den 3.Platz beim Salzurg Amref Marathon kann ihr niemand aberkennen !
Bei den Salzburger Marathon Meisterschaften waren 8 Athleten am Start und 6 Wettkampfrichter waren nur damit beschäftigt, die Wettkämpfer zu überwachen und einen Regelverstoss zu finden.
Es wundert mich jetzt nicht mehr, wenn schon etliche Athleten an Meisterschaften nicht mehr teilnehmen, da diese Titel immer wertloser werden.
Besser der 3.Platz bei einem internationalen Bewerb, als ein aberkannter Titel bei einer Landesmeisterschaft.
Nik Nedwed
Puls4 - TV Diskusion mit Eva Maria Gradwohl - Walter Mayer u. Wilhelm Lilge.
Puls4 - talk of town - am 6.Mai 2010 mit Modarator Florian Danner.

ZUR SENDUNG
Eva Maria GRADWOHL - Stellungnahme zum Geschehen, 05.05.2010
Abschrift von Eva´s HP.

Stellungnahme zum Geschehen, 05.05.2010
Gestern und heute wurde viel in den Medien berichtet. Auch in vielen Internetforen haben sich die Leute zu Wort gemeldet. Ein paar der Berichte drängt in eine Richtung, Reporter ziehen ihre eigenen Schlüsse. Das war natürlich zu erwarten und eines habe ich auch in meiner Laufbahn als Profi gelernt, dass für ein paar Medien nicht die Wahrheit sondern der eigene Profit das Wichtigste ist. Wie sie ihn erreichen, wissen sie ganz genau. Für meine guten sportlichen Leistungen habe ich nie die mediale Aufmerksamkeit bekommen, wie sie für die, von ein paar Medien bezeichneten „Skandale“, aufgebracht wurde. Am Montag nach meinem Erfolg beim 9.OMV Linz Donaumarathon hatte ich etwas weniger als 1000 Besucher auf meiner Webseite. Gestern waren es mehr als 15.000. Die überwiegende Anzahl der „Interessierten“ informiert sich anscheinend nicht über den Laufsport oder über meine Person, sondern interessiert sich nur für sogenannte „Skandalschlagzeilen“. Diese Leute werden auch schnell wieder das Interesse verlieren, da die nächsten „ Skandalschlagzeilen“ wahrscheinlich nicht allzu lang auf sich warten lassen.
Mir ist es wichtig den Leuten, die sich auch schon vorher für mich interessiert haben, meinen Fans, meine Situation und mein Handeln zu erklären. Ich stehe nach wie vor zu meiner Entscheidung, ich bereue sie nicht. Sachlich, nicht emotional betrachtet, war es sicher nicht der beste Zeitpunkt, meine schon länger in mir heranwachsende Entscheidung, den Profisport zu lassen, in diesem Moment umzusetzen. Am letzten Donnerstag war ich eben nicht sachlich und auch nicht eine kühl kalkulierende Profisportlerin- die ich eigentlich nie war- sondern die Eva, die eine emotionale Entscheidung getroffen hat.
In einigen Internetforen stellen die Leute Vergleiche zwischen normalen Berufen und Profisportlern an, aber ich denke, das kann man nicht vergleichen. Wenn ein Dienstgeber von seinem Mitarbeiter verlangt jeden Tag bekannt zu geben wo er sich nach dem Dienst aufhält, weil er ja Firmengeheimnisse verraten oder verkaufen könnte, wird der Dienstgeber ein Problem mit dem Arbeitsgesetz bekommen. Ebenso wenn er verlangt, dass die Mitarbeiter im Urlaub pro Tag eine Stunde für anfallende Fragen zur Verfügung stehen. Für die Art und Weise, wie ein paar Medien zeitweise über SportlerInnen herfallen, gibt es in der Arbeitswelt auch ein Wort - Mobbing. Man soll deshalb jetzt kein Mitleid mit ProfisportlerInnen haben, es wird ja niemand dazu gezwungen. Wenn man jedoch nicht nur für den Sport leben will, stellt man immer wieder die Sinnhaftigkeit des großen Aufwands und der vielen Einschränkungen in Frage und eben ganz besonders in jenen Momenten, in denen nicht alles rosig ist.
Ich habe auch aus der Situation gelernt und weiß, dass es sicher nicht der beste Moment für diese Entscheidung war, aber ich weiß auch, dass ich auch in Zukunft wieder emotionale Entscheidungen treffen werde, eben weil ich ein emotionaler Mensch bin.
Ich hoffe, dass meine Fans mein Handeln, meine Entscheidung verstehen, denn das ist mir wichtig. Was Leute über mich denken, die sich nur für die „Skandalläuferin“ (wie ich in manchen Medien bezeichnet wurde) interessieren, hat für mich wenig Bedeutung.
Momentan habe ich turbulente Zeiten. Wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, beantworte ich eure Post. Ich danke für euer Verständnis.

Eure Eva



Mayer rudert zurück - 06. Mai 2010
COPY vom SPORT.ORF.AT w.o.a.:

"Ich muss mich entschuldigen." Die Worte "Schweine" und "Arschlöcher" tun mir sehr leid, denn die Dopingkontrollore haben sich korrekt verhalten": Mit diesen Worten hat sich Donnerstag Walter Mayer gegenüber ORF.at zu Wort gemeldet.
Der frühere ÖSV-Langlauf-Erfolgstrainer und mittlerweile wegen des größten Dopingskandals der ÖOC-Geschichte zur Persona non grata erklärte Salzburger hatte zwei Tage zuvor in einem Interview mit ORF.at nach der Causa um den verweigerten Dopingtest und den darauffolgenden Rücktritt seiner Lebensgefährtin Eva-Maria Gradwohl scharfe Kritik an der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) geübt.

Gradwohl droht zweijährige Sperre
Seine 37-jährige Freundin hatte zuvor beim Urlaub in Kroatien eine Dopingkontrolle abgebrochen. Gegen die Steirerin wurde bereits ein NADA-Verfahren eingeleitet, ihr droht nun eine zweijährige Sperre.

Mayer: "Eva ist keine Skandalläuferin"
Für Mayer ist seine Wortwahl nach einer Bedenkzeit von zwei Tagen ein großer Fehler. "Noch einmal: Es tut mir sehr leid, was ich da gesagt habe. Die Kontrolle ist korrekt abgelaufen."
Ebenfalls ein Anliegen ist dem 53-Jährigen folgende Feststellung: "Ich weiß, dass es viele anders sehen, aber Eva ist keine Skandalläuferin. Sie hat sich vor dem verweigerten Dopingtest nie etwas zuschulden kommen lassen."

Der Horrorurlaub in Kroatien
Zuvor hatte Mayer am Dienstag gegenüber ORF.at die Geschehnisse in Kroatien rekonstruiert: "Nach dem Linz-Marathon (11. April, Anm.) sind wir nach Kroatien auf Urlaub gefahren.
"Dort hat es dann zwischen Eva und mir einen Streit gegeben, weil wir einen Bootsausflug machen wollten, ich aber an diesem Tag zu einer Anhörung wegen Christian Hoffmann (Ex-Schützling von Mayer im ÖSV-Langlaufteam, Anm.) nach Haus im Ennstal musste."
"Eva hat dann durchgedreht, weil sie am gleichen Tag erfahren hat, dass ihre 84-jährige Oma gestorben ist. Aber bei mir war es nicht viel anders, ich habe ebenfalls durchgedreht, weil sich bei der Befragung unglaubliche Szenen abgespielt haben."
Streit und Griff zum Alkohol
"Ich bin mit der Kommission ins Streiten gekommen und vor allem mit dem Herrn des Österreichischen Skiverbandes. Dann habe ich dieser Person gesagt, dass alles, was er behauptet, nicht Fakt ist."
"Ich habe danach den Kirschschnaps aus dem Kühlschrank genommen und bei der Fahrt zurück in Istrien noch ein paar Bier getrunken. Danach ist der Streit mit Eva weitergegangen, und wir haben uns geeinigt: Beenden wir die Beziehung."

"Am nächsten Tag hatten wir uns beide wieder beruhigt und wollten dann doch die Bootsfahrt machen. Plötzlich steht eine junge Frau vor uns, die eine Dopingkontrolle machen will", so Mayer.

Dopingkontrollorin ohne Ausweis
"Die Dame konnte sich aber nicht ausweisen, doch ich kenne die Regeln gut genug, um zu wissen, dass es so nicht geht. Wir haben dann eine halbe Stunde gewartet, weil die Kontrollorin alles im Auto vergessen hat."
"Als ich dann den Zettel gesehen habe, der bereits im Jänner von (NADA-Chef Andreas) Schwab unterschrieben wurde, bin ich ausgezuckt", so Mayer. "Eva hat die Kontrolle verweigert. Wir haben dann die Bootsfahrt gemacht, und sie hat die ganze Zeit geweint. Sie hat mich gefragt: Ist es wegen mir oder dir?"


Christian Tragschitz, ORF.at

Interview mit Eva Maria Gradwohl auf Antenne Steiermark.
Audio Interview mit Eva Maria Gradwohl. (5.Mai 2010)
ZUM INTERVIEW
Eva Maria GRADWOHL - Rücktritt als Leistungssportlerin - 3.Mai 2010
Mit großem Bedauern haben wir heute auf der HP von Eva Maria Gradwohl zur Kenntniss nehmen müssen, daß Eva ihren Rücktritt als Leistungssportlerin bekannt gab. Hier die Stellungsnahme von Evas HP:

Genug vom Leistungssport, 03.05.2010

Ich trete hiermit als Leistungssportlerin zurück.
Vor fast 15 Jahren habe ich mit dem Laufen begonnen, ich habe das Laufen lieben gelernt, nicht mit dem Gedanken Profisportlerin zu werden, Rekorde zu laufen oder sogar an Olympischen Spielen teilzunehmen. Der Sport hatte damals für mich einen andere Bedeutung, ich hatte einfach Freude am Laufen, Freude an der Bewegung. Durch mein Talent und meine Liebe zum Laufen hat sich der Weg zur Profisportlerin ergeben. Ende 2007 habe ich die Entscheidung getroffen, Profi zu werden. Die Entscheidung ist mir damals nicht leicht gefallen, für mich war und ist das wichtigste meine Familie und die Menschen die mir nahe stehen und genau diese haben mich bestärkt und unterstützt es zu tun. In meinen 2 Jahren als Profi hatte ich Höhen und Tiefen. Es ist ein tolles Gefühl einen Rekord zu laufen oder an Olympischen spielen teilnehmen zu dürfen, aber für mich nicht besser als einen schöner Tag mit meinem Sohn Kevin zu verbringen. Man lernt auch schnell dass der Spitzensport nichts anderes als ein Gewinn orientiertes Business ist, wo 99% der Sportler nur die Arbeiter sind. Es gibt viele Neider und wenig Geld. Staatliche Förderungen als Österreichische LäuferIn sind so gut wie gar nicht vorhanden, nur Regeln, den man sich unterordnen muss. Ich hatte in den 2 Jahren schön öfters den Entschluss gefasst aufzuhören, doch mein Team bestärkte mich weiter zumachen. Sie haben es dann doch immer wieder geschafft mich zu motivieren und zu unterstützen. Aber jetzt ist es für mich genug. Ich bin es leid ständig darum zu kämpfen genügend Sponsoren aufzutreiben um alles finanzieren zu können, verdient habe ich nichts in meiner Zeit als Profi. Ich bin es leid meine Familie und meine Freunde immer hinten anzustellen zu müssen. Ich bin es leid jeden Tag anzugeben wo ich bin was ich mache und eine Stunde meines Tages zu warten ob die Dopingkontrolle kommt. Ich bin es leid.

Diese Gedanken trage ich schon lange in mir herum und die Entscheidung ist mir nie leicht gefallen, aber letzten Donnerstag in meinem Urlaub in Kroatien wo mich die Dopingkontrolle am Strand aufgespürt hat und mich vor die Entscheidung gestellt hat, nur für den Sport zu leben, oder noch zu leben, ja in diesem Moment ist es mir leicht gefallen. Ich wollte nicht die geplante Bootsfahrt mit Freunden verschieben, ich wollte einfach meinen Urlaub meinen Freizeit genießen, aber das ist als Leistungssportler nicht möglich. Ich habe die Dopingkontrolle abgebrochen, was ein klarer Regelverstoß ist und somit muss ich auch die Konsequenzen tragen. Ich stehe hinter meiner Entscheidung und ich möchte wieder dort hin zurück von wo ich her gekommen bin, zum Hobbysport, zum Gesundheitssport. Ich liebe nach wie vor das Laufen, aber ich werde die Jagd nach Sekunden nicht vermissen. Es kommt nicht auf Sekunden an, sondern auf die Freude am Sport und die Freude an der Bewegung. Ich möchte mich auch bei all´ jenen bedanken die mich in meiner Zeit als Profi unterstützt haben, mein Team, meinen Sponsoren und vor allem meinen zahlreichen Fans und ich hoffe ich kann euch auch in Zukunft noch was weiter geben nämlich das worauf es ankommt, die Liebe am Sport, die Liebe an der Bewegung, die Liebe am Laufen.

Eure Eva.

Liebe Eva !
Wir sind uns sicher, daß deine Entscheidung auf sehr lange Zermürbung zurückzuführen ist und deshalb auch vollkommen richtig ist.
Aber Hobbylaufen betreiben wir weiter miteinander !!
Deine Freunde
Monika und Nik
COPY vom SPORT.ORF.AT w.o.a.:
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COPY vom SPORT.ORF.AT w.o.a.:

Ein Katastrophenurlaub
Gradwohl zu Mayer: "Ist es wegen mir oder dir?"Der frühere ÖSV-Langlauf-Erfolgstrainer und mittlerweile wegen des größten Dopingskandals der ÖOC-Geschichte zur Persona non grata erklärte Walter Mayer hat sich am Dienstag gegenüber ORF.at in der Causa rund um den verweigerten Dopingtest und den darauffolgenden Rücktritt seiner Lebensgefährtin Eva-Maria Gradwohl zu Wort gemeldet.

Der 53-jährige Salzburger setzte dabei zu einer finalen Abrechnung mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) sowie deren Dopingkontrollen an, dabei fielen u. a. die Worte "Schweine" und "Arschlöcher".
Gradwohl: "Ich breche das jetzt ab"
Seine 37-jährige Freundin hatte am Dienstag im ORF-Interview zur Verweigerung der Dopingkontrolle beim Urlaub in Kroatien Stellung genommen.
"Ich breche das jetzt ab, weil ich eine Bootsfahrt machen wollte. Aber ich habe nichts verweigert", meinte die Steirerin, gegen die nun ein NADA-Verfahren eingeleitet wird. Gradwohl droht dabei eine zweijährige Sperre.
Mayer: "Eva und ich haben durchgedreht"
Mayer selbst ging an das Telefon, als ORF.at versuchte, mit Gradwohl zu sprechen. Dabei schilderte er die Geschehnisse in Kroatien wie folgt: "Nach dem Linz-Marathon (11. April, Anm.) sind wir nach Kroatien auf Urlaub gefahren."
"Dort hat es dann zwischen Eva und mir einen Streit gegeben, weil wir einen Bootsausflug machen wollten, ich aber an diesem Tag zu einer Anhörung wegen Christian Hoffmann (Ex-Schützling von Mayer im ÖSV-Langlaufteam, Anm.) nach Haus im Ennstal musste."
"Eva hat dann durchgedreht, weil sie am gleichen Tag erfahren hat, dass ihre 84-jährige Oma gestorben ist. Aber bei mir war es nicht viel anders, ich habe ebenfalls durchgedreht, weil sich bei der Befragung unglaubliche Szenen abgespielt haben."
"ÖSV kann mich am Arsch lecken"
"Ich bin mit der Kommission ins Streiten gekommen und vor allem mit dem Herrn des Österreichischen Skiverbandes. Dann habe ich dieser Person gesagt, dass alles, was er behauptet, nicht Fakt ist. Aber der ÖSV kann mich schon länger am Arsch lecken", sagte Mayer gegenüber ORF.at, ohne dabei laut zu werden.
"Ich habe danach den Kirschschnaps aus dem Kühlschrank genommen und bei der Fahrt zurück in Istrien noch ein paar Bier getrunken. Danach ist der Streit mit Eva weitergegangen, und wir haben uns geeinigt: Beenden wir die Beziehung.
"Am nächsten Tag hatten wir uns beide wieder beruhigt und wollten dann doch die Bootsfahrt machen. Plötzlich steht eine junge Frau vor uns, die eine Dopingkontrolle machen will", so Mayer.
Dopingkontrollorin ohne Ausweis
"Die Dame konnte sich aber nicht ausweisen, doch ich kenne die Regeln gut genug, um zu wissen, dass es so nicht geht. Wir haben dann eine halbe Stunde gewartet, weil die Kontrollorin alles im Auto vergessen hat."
"Als ich dann den Zettel gesehen habe, der bereits im Jänner von (NADA-Chef Andreas) Schwab unterschrieben wurde, bin ich ausgezuckt", meinte Mayer.
"Das sind nur Schweine und Arschlöcher. Das habe ich auch gesagt, und Eva hat die Kontrolle verweigert. Wir haben dann die Bootsfahrt gemacht, und sie hat die ganze Zeit geweint. Sie hat mich gefragt: Ist es wegen mir oder dir?"

Christian Tragschitz, ORF.at






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